Sonntag 26.11.2017 19:00

50. SWR NEWJazz Meeting

Pedro Martins' „Spider’s Egg“

50. SWR NEWJazz Meeting

Vorverkauf: : 17,50
Abendkasse: 18,00
Mitglieder: 13,50
Saal 2, bestuhlt - freie Platzwahl


gemeinsam mit dem Jazzclub Karlsruhe

Im November 2017 findet das SWR NEWJazz Meeting, das legendäre Klanglabor des Südwestrundfunks in Sachen improvisierte Musik, zum 50. Mal statt. Für den Jubiläumsjahrgang wurde der Gitarrist Pedro Martins als Kurator gewonnen. Er stammt aus der brasilianischen Bundeshauptstadt Brasilia und zählt zu den großen Jazzstimmen Südamerikas. „Jazz ist für mich weniger ein Genre als eine Haltung“, erklärt Pedro Martins. „Es ist mehr eine bestimmte Art zu denken, eine besondere Weise, sich mit dem Spontanen und Intuitivem zu verbinden, einem natürlichen Aspekt der Musik.“ 2015 hat der junge Brasilianer den Gitarrenwettbewerb des Montreux Jazz Festivals gewonnen. In der Jury saßen John McLaughlin und Kurt Rosenwinkel. Seitdem ist Martins musikalisch eng mit Rosenwinkel verbunden – er arbeitet auf dessen Heartcore-Label an seinem neuen Album, und er tourte mit Rosenwinkels Band „Caipi“ durch Asien, Amerika und Europa. „Spider’s Egg“ nennt Martins sein betont kosmopolitisch aufgespanntes Projekt fürs SWR NEWJazz Meeting 2017: ein Sextett, das in dieser Form noch nie zusammen gearbeitet hat und in dem sich der brasilianische Jazzmusiker mit Spielern aus Los Angeles, New York und Köln austauscht. Bereichert wird diese Band durch die Sängerin Genevieve Artadi, die durch das populäre kalifornische Duo Knower bekannt ist. Weitere Gäste des SWR NEWJazz Meetings sind der New Yorker Altsaxofonist David Binney, der in Köln lebende Tenorsaxofonist Sebastian Gille sowie zwei weitere Shooting-Stars der jungen brasilianischen Jazzszene: der Bassist Frederico Heliodoro und der Perkussionist Antonio Loureiro. „Ich sehe mich weniger als ein Gitarrist, sondern als ein Musiker, der die Träume, die ich in meinem Kopf habe, mithilfe meines Instruments verwirklicht“, meint Martins. „Meine Gitarre ist wie ein Hammer und ein Meißel, mit denen ich die Formen rausbringe, die ich in meinem Kopf imaginiere.“


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