Dienstag 31.07.2018 20:30

MÉLISSA LAVEAUX

"Radio Siwèl Tour"

MÉLISSA LAVEAUX

Online-Ticket

Vorverkauf: : 10,00
Abendkasse: 10,00
Mitglieder: 10,00
teilbestuhlt


Sie ist so widerstrebend und querköpfig, dass ihre Musik sich einer Kategorisierung von vorne herein verweigert. Ihre Technik klingt so non-konform, dass sich der Gedanke unweigerlich aufdrängt, sie habe sich das Gitarre spielen und Singen selbst beigebracht. Was als Vermutung beginnt, bestätigt die Biografie der in Kanada geborenen Tochter von Haiti-Immigranten, auf humorige Weise: Ihr Vater gibt ihr einen Scheck für den Klavierunterricht, welchen sie unterwegs verliert. Als Konsequenz beginnt sie, sich das Spielen des Klaviers selbst beizubringen. Nach Gehör, nach Büchern und nach Gefühl. Sie forstet sich durch die Musiksammlung ihrer Eltern – ihre Mutter hat eine Vorliebe für französische Singer-Songwriter und haitianischen Big Band Jazz – studiert die Lieder und beschließt, Musikerin zu werden. Neben ihren  Vorbildern nordamerikanischer Folkmusik (Joni Mitchell, Tracy Chapman), britischem Trip Hop (Morcheeba), Brasilianischem, Hip Hop und Neo-Soul (Erykah Badu, The Roots, Fugees), afro-amerikanischen Institutionen (Billie Holiday, Nina Simone, Aretha Franklin) und Größen der Weltmusik (Rokia Traoré, Lhasa)”, zieht sie ihre Inspiration aus dem Leben an sich und einer schier nicht zu bändigenden kreativen Ausdruckskraft. Mit dem Debutalbum „Campher & Copper“ landet Laveaux 2006 im Vorprogramm von Feist, Lura und Yael Naim. Das Repertoire von Mélissa Laveaux besteht aus originellen Stücken, die eine beeindruckende Reife und Frische vorweisen, die nur die besten ihres Gebietes aufzeigen. Sie überzeugt mit minimalistischen Arrangements, welche die Energie und den poetischen Einfluss ihrer Worte in den Vordergrund rücken. Ihre Stimme ist majestätisch und gleichzeitig fragil, tiefgehend und sinnlich.  “Von Melissa Laveaux’ Musik geht ein besonderer Zauber aus. Klar schreibt man das auch der Tatsache zu, dass die Sängerin und virtuose Akustik-Gitarristin, die in Ottawa geboren wurde und in Paris lebt, aus unterschiedlichen Kulturen schöpfen kann”, hieß es im Journal Frankfurt. Ihr jüngstes Album ist eine Hommage und Suche nach ihren Wurzeln und aus Ehrerbietung für ihre Vorfahren nach Haiti, das sie 2016 erstmals seit 20 Jahren wiedersah.


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