Montag 25.03.2019 19:00

Die Indigenen Brasiliens und ihr Kampf um ihre Rechte nach der Wahl

Die Indigenen Brasiliens und ihr Kampf um ihre Rechte nach der Wahl

Eintritt frei, Spenden erwünscht


Veranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker

Nach der gewonnen Wahl des neuen Präsidenten Jair Bolsonaro befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker eine dramatischen Verschlechterung der Situation der über 300 indigenen Völker in Brasilien. „Bolsonaros rassistische Angriffe auf Minderheiten schüren die Ausgrenzung der armen und indigenen Bevölkerung“, kritisiert GfbV-Referentin Yvonne Bangert.
Landrechte der indigenen Gemeinschaften geraten zusehends in Gefahr. Der Staat geht kaum gegen illegale Rohstoffförderung und Holzeinschlag in indigenen Gebieten vor. Der Prozess der Anerkennung indigener Schutzgebiete ist ins Stocken geraten. Eliane Fernandes Ferreira, Ethnologin und Brasilien-Koordinatorin der gfbv spricht über die aktuelle Lage der brasilianischen Indigenen am Beispiel der Ashaninka aus dem Bundesstaat Acre, wo Fernandes Ferreira seit 2004 Projekte unterstützt.


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