Dienstag 26.03.2019 19:00

Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Burma ahnden

Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Burma ahnden

Eintritt frei, Spenden erwünscht


Veranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker

Rund 1,1 Millionen Rohingya lebten in Burma. Innerhalb weniger Monate wurde mehr als die Hälfte von ihnen vertrieben. Schon zuvor wurde ihnen das Leben schwergemacht. Mit Hilfe eines Apartheid-ähnlichen Systems waren und sind sie gezielter Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt. Rohingya haben in Burma keine Bürgerrechte und die Staatsangehörigkeit wird ihnen verweigert, obwohl sie seit Jahrhunderten in dem Land ansässig sind. Im grössten Flüchtlingslager der Welt in Bangladesh leben derzeit fast eine Million Muslime. Anita Schug hätte darunter sein können. Denn sie wurde als Rohingya geboren. Damit gehört sie einer staatenlosen Minderheit an, die im vergangenen Herbst in einem Massenexodus, der die Welt bewegte, aus dem Teilstaat Rakhine floh. Die Sprecherin des European Rohingya Council (ERC), eines Lobbyverbandes, die mit Rohingya auf der ganzen Welt in Kontakt steht, berichtet über die aktuelle Lage der Rohingya.


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