Donnerstag 06.06.2019 20:00

DAMENWAHL VIII

mit Rena Schwarz, Liza Kos, Claudia Pichler sowie Frau Antje als Gastgeberin

DAMENWAHL VIII

Vorverkauf: : 16,40
Abendkasse: 18,00
Mitglieder: 12,50

Club-Card Veranstaltung:
Halber Abendkassenpreis für Mitglieder des TOLLHAUS-Club


Frau Antje lädt ein und die Damen kommen. Diesmal Rena Schwarz, Lisa Kos und Claudia Pichler. Dazu hat Frau Antje bestimmt auch wieder ihre Ukulele dabei.

Rena Schwarz ist keine Märchentante, vielmehr räumt sie die Märchen - ganz besonders die der Brüder Grimm - so richtig auf.
Sie verlegt die alten Märchen in die heutige Zeit und analysiert sie gekonnt von rechts, links, oben und unten, wie auch von hinten… Sind Märchen heute überhaupt noch zeitgemäß? Irgendwie schon: überall alleinerziehende Könige, Patchwork-Familien mit Stiefmutter mit Halbgeschwistern ... Rena beleuchtet die Märchen aus vielen Perspektiven und vergleicht sie mit der Realität. Zum Beispiel können Hänsel & Gretel sich gar nicht mehr im Wald verirren, außer der Akku vom Smartphone ist leer und GPS geht nicht. Das Hexenhaus hätte nur noch eine Chance, wenn es WLAN hätte und der Lebkuchen glutenfrei wäre. Und "Prinzessin ist auch kein Traumjob", schließlich muss die am Schluss den heiraten, den der König aussucht – und wenn`s der Frosch ist. Grenzt das nicht schon an Zwangsehe?

Liza Kos kommt aus Moskau. Mit 15 zieht sie mit ihren Eltern aufs Land – nach Deutschland. Hier will und muss sie sich integrieren und lernt die Landessprache, die sie auch bald perfekt beherrscht: Türkisch! Nach vier Jahren unterm Kopftuch, hängt sie dieses an den Nagel und beschließt eine „richtige Deutsche“ zu werden. Um dies zu erreichen und die Integration endlich abzuschließen meldet sie sich in Aachen in einem Karnevalsverein an und beginnt Öcher Platt zu lernen.
„Was glaub' ich, wer ich bin?!“ ist ein vielschichtiges Kabarett-Comedy Programm, das von Liza Kos' eigener und eigentümlicher Integration erzählt. Die Bühne ist Ihre Welt, in der sie sich herrlich erfrischend austobt und trocken-humorvoll, augenzwinkernd und mit Leichtigkeit mit vorherrschenden Klischees spielt.

„Ned blöd ... für a Frau!“ - Claudia Pichler ist nett, höflich, gscheit und ein hübsches Mädchen, aber sie hat es satt und lässt ihrem Ärger freien Lauf. Als echte Aubingerin, am zivilisatorischen Rande Münchens aufgewachsen, mit allen Isarwassern gewaschen und austriakisch gewürzt, rafft sich die passionierte Lethargikerin auf und erobert die Kleinkunstbühne. Bisher machte Pichler, die in München über Gerhard Polt promovierte im Trio „Die drei Haxn“ mit Anni Preuß und Michael Well die bayerische Kleinkunstlandschaft unsicher, jetzt startet sie solo durch. Dabei ist nicht nur „ned blöd“, sondern unwiderstehlich charmant, authentisch und erschreckend nixscheißert.


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