Sonntag 08.07.2018 20:30

GISBERT ZU KNYPHAUSEN

"Das Licht dieser Welt"

GISBERT ZU KNYPHAUSEN

Vorverkauf: : 26,30
Abendkasse: 27,00
Mitglieder: 21,50
unbestuhlt


Er geht nie in die Breite, sondern immer in die Tiefe, mitten rein in das Wesen der Dinge. Er berühre die Menschen mit seinen Texten wie kein anderer und habe eine Sprache gefunden für das, was wir fühlen aber so schwer greifen können, heißt es über Gisbert von Knyphausen, der mit "Das Licht dieser Welt" nach sieben Jahren endlich wieder ein neues  Album veröffentlichte. "Seit dem gefeierten Debüt verknüpft Gisbert zu Knyphausen in seinen Songs kitschfreie Melancholie, vorsichtigen Optimismus und sensible Alltagsbeobachtungen", schrieb die Wochenzeitung Die Zeit über den Songwriter, der sich so deutlich vom deutschsprachigen Songwriter-Lala abhebt, wie kaum ein anderer. 2008 erschien das Debütalbum Gisbert zu Knyphausen, zwei Jahre danach "Hurra! Hurra! So nicht.", und wieder zwei Jahre später das erste und letzte Album von Kid Kopphausen, der Band, die Gisbert mit dem großartigen Nils Koppruch gegründet hatte. Dessen Tod warf ihn aus der Bahn. Er ging mit der Kid Kopphausen-Band auf eine Tour, die immer länger wurde, Trauerarbeit, reiste nach Russland, Iran, Albanien, lebte längere Zeit im Süden Frankreichs, schrieb das geniale Kinderlied Immer muss ich alles sollen, spielte Bass in der Band von Olli Schulz, kümmerte sich um das jährlich stattfindende Festival 'Heimspiel Knyphausen' auf dem Weingut seiner Familie und nahm mit dem Produzenten Moses Schneider und dem Musiker Der dünne Mann unter dem Namen Husten eine EP auf, die klingt, als hätten die Drei viel Spaß gehabt. Im Winter 2015/2016 begann er mit der Arbeit an den neuen Liedern zu "Das Licht dieser Welt" und ging im Herbst darauf das erste Mal seit längerer Zeit wieder auf Tour. Die Säle waren voll, und wie immer hörte man jede umfallende Bierflasche, so still war es, wenn Gisbert seine Lieder sang. Jetzt gibt es endlich neue, viel ist geschehen, nennen wir's Leben. Das Licht dieser Welt ist voll davon, die Musik hat sich verändert, die Worte suchen auf neuen Wegen nach einer Beschreibung der Wirklichkeit.


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