Dienstag 06.07.2021 20:00

ISAAKS WEG - 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

Szenische Lesung von Jutta Berendes

Eintritt frei


Autorin Jutta Berendes lässt die Geschichte der Karlsruher Juden lebendig werden.

Der Privilegienbrief des Markgrafen Karl Friedlrich verspricht ab 1715 u.a. Religionsfreiheit. Isaak sucht Schutz in der rasch wachsenden jüdischen Gemeinde, die bereits über eine erste Synagoge, einen Rabbiner und einen Judenschultheiß verfügt. Die jüdische Bevölkerung trägt wesentlich zum Aufblühen der jungen Stadt bei, viele Rechte bleiben ihnen dennoch verwehrt. Erst 1862 werden die Juden rechtlich völlig gleichgestellt. Sie lieben ihre Heimatstadt und kämpfen im Ersten Weltkrieg für ihr Vaterland. Nach dem verlorenen Krieg ist der Antisemitusmus nicht mehr aufzuhalten. Die Lesung endet mit der Deportation der Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland am 22. Oktober 1940. 

 

Mit
Amnon Seelig, Kantor
Scott Faigen, Pianist
Berth Wesselmann, Isaak
Oliver Jakobs, Schauspieler

Yves Bara, Bildeinspielung
Solange Rosenberg, Produktionsleitung
Jutta Berendes, Text & Regie


Änderungen vorbehalten